Der Schrecken hat ein Ende

Über 12 Stunden war ich in Union gefangen

12:38:16. So lange habe ich gebraucht, um The Evil Within 2 zu beenden. Fast 13 Stunden, in denen ich großteils gut bis sehr gut unterhalten wurde und viel Spaß mit dem Spiel hatte. Zum Ende hin hat sich die Spielmechanik etwas gezogen, da es fast nur noch Arenakämpfe gegen Horden an Monstern gab und man die Hälfte der Zeit damit beschäftigt ist – Dank der Munitonsknappheit – neu spawnende Patronen zu suchen. Die Geschichte rund um Sebastian und seiner Familie ist aber dafür entschädigend genug und ist im Vergleich zum Vorgänger auch um einiges zugänglicher.
Der Horror lässt von Zeit zu Zeit nach. Während es am Anfang noch sehr beklemmend und gruselig war, wird es im Laufe immer actionlastiger, was teilweise wohl auch der halben Open-World geschuldet ist. Nichtsdestotrotz gibt es gerade zu Beginn einige wirklich coole und schaurige Ideen, die auch nach dem Walkthrough noch im Gedächtnis bleiben werden.

Von mir erhält das Spiel eine Wertung von 4/5.

 

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Kommt aus Essen und zockt gerne mal, am liebsten Multiplayer- und Horrorgames.