FM22: Die Zebras sind los #2

Was bisher geschah: #1

Ich will durch den Spitznamen des MSV („Zebras“) nicht gleich in wilde Zoo Metaphern verfallen, allerdings steht auch hier, wie bei jedem neuen Job, erstmal eine Bestandsaufnahme an.
Von den ursprünglichen Hintergrundinformationen mal abgesehen (Verein, Einrichtungen, Finanzen) beschäftige ich mich meist zuallererst mit den vorhandenen Mitarbeitern im Verein. In Duisburg gilt dies natürlich ebenso.

Das Personal neben dem Platz

Auf den ersten Blick fällt natürlich sofort auf, dass das quantitative Mitarbeiterpotenzial noch nicht ausgeschöpft wird. Im Trainerstab sind noch fünf Posten offen. Ein Chefleistungsanalyst muss auf jeden Fall eingestellt werden, der Trainerstab mit zwei weiteren Assistenztrainern aufgefüllt werden und 2 weitere Leistungsanalysten können ebenfalls eingestellt werden.

In der Transferabteilung blicken uns 6 offene Posten entgegen. Der Posten des Technischen Leiter wird vorerst jedoch unbesetzt bleiben. Der Mitarbeiterstab ist grundlegend nicht unübersichtlich groß und zur Anfangszeit kann ich die Aufgaben auch alleine übernehmen. Am Wichtigsten wird sein, 3 weitere Scouts einzustellen um uns möglichst früh ein gutes Scoutingnetzwerk für junge, talentierte Spieler aufzubauen. Zwei Spieleranalysten würden die Transferabteilung dann vervollständigen.

In der medizinischen Abteilung erwarten uns nur 3 offene Stellen, zwei davon sind jedoch die des Chefsportwissenschaftlers sowie des Chefphysiotherapeuten. Hier muss auf jeden Fall nachgearbeitet werden. Die Physios sind mit 3/2 Stellen überbesetzt. Im Idealfall besitzt einer der Physios jedoch die Qualität zum Chef aufzusteigen – so würden wir uns immerhin Gehaltskosten sparen.

Für alle Stellen werden zu Beginn zusätzlich Stellenanzeigen aufgegeben.

Das Personal auf dem Platz

Im aktuellen ersten Kader sind 26 Spieler – nicht zu viele, nicht zu wenige. Damit kann man auf jeden Fall arbeiten, ohne den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen.

Sofort auffallen tun das Alter von Moritz Stoppelkamp und Aziz Bouhaddouz. Beide zählen mit 34 Jahren nicht mehr zu den Jüngsten, im Gegenteil. Für mich ist also klar, dass hier perspektivisch eher früh als spät Nachfolger gefunden werden müssen. Beide gehören, Stand jetzt, jedoch noch zu den stärksten Spielern und werden zumindest in dieser Saison nicht abgegeben. Die drei Spieler mit dem höchsten Potenzial sind Niclas Stierlin, Rudolf Ndualu und John Yeboah, welcher jedoch nur von Willem II geliehen ist.

Unabhängig vom vorhandenen Spielermaterial würde ich gerne ein 4-2-3-1 spielen lassen. Der Kader ist auf den meisten Positionen tief genug besetzt um die Saison durchzustehen. An ein, zwei Positionen zeigt sich jedoch, dass uns etwas Qualität fehlt. Im besten Falle können wir uns noch im offensiven zentralen und rechten Mittelfeld sowie auf der linken Defensivposition verstärken. Sobald passende Scouts gefunden wurden beginnt die Arbeit.

Über Sebastian 15 Artikel
Am Liebsten Echtzeit- und rundenbasierte Strategiespiele sowie Manager-Simulationen. Zwischendrin gerne mal den ein oder anderen Multiplayer-Shooter.

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