Die Welt der Pixelkicks. Heute: Dino Dini‘ Soccer!

EntwicklerEurocom
PublisherVirgin Games
PlattformAmiga, Atari ST, MS-DOS, Mega Drive/Genesis, Super NES
Amiga, Atari ST, MS-DOS: 1993 / Sega Mega Drive, SNES: 1994
Amiga, Atari ST, MS-DOS: 1993 / Sega Mega Drive, SNES: 1994

Die älteren Gamer unter uns – optimalerweise auch noch fußballbegeistert – erinnern sich mit Sicherheit noch an die Kick Off Reihe. Dino Dini, der Erfinder und Entwickler der Reihe, hatte mit Publisher Anco sowohl Kick Off 1 als auch 2 auf zahlreichen Plattformen veröffentlicht und sich mit der Fussball“simulation“ ein kleines Denkmal geschaffen.

Und natürlich muss nach zwei erfolgreichen Teilen auch ein dritter folgen: Kick-Off 3. Halt. Numerisch mag das zwar stimmen, der wirkliche Nachfolger von Kick Off 2 war aber Dino Dini’s Goal bzw. Dino Dini’s Soccer. Das Gehirn hinter den KO-Spielen hatte sich nach dem Release vom zweiten Eintrag nämlich von Anco getrennt und ein neues Zuhause bei Virgin gefunden. Da die Rechte aber noch bei Anco lagen, konnte man das Spiel also nicht in gewohnter Manier benennen und musste auf eine neue Namensgebung umsteigen.

Korrekterweise muss man sagen, dass Dino Dini’s Goal und Dino Dini’s Soccer zwei unterschiedliche Spiele sind. Goal wurde für den Atari und MS-DOS veröffentlicht und gilt als „richtiger“ Nachfolger zu Kick Off 2, während Soccer eine Portierung von Goal für das Mega Drive ist und vor allem grafisch verbessert wurde. Und dann gibt es noch die SNES Version, die von Dino Dini selbst abgelehnt wurde und sich besonders durch eine andere Dribble-Methode unterscheidet. In der SNES Version „klebt“ der Ball am Spieler und erleichtert so die Bewegung über das Spielfeld, während man bei Goal/Soccer für Atari/MS-DOS/Mega Drive den Ball vor sich „herschieben“ muss. Dino Dini war an der SNES Version auch nicht mehr beteiligt und daher gilt sie eher als Neuinterpretation der ursprünglichen Goal/Soccer Spiele.

Ich selber habe nur die SNES Version gespielt, war aber damals von der Menge an Nationalteams und der Möglichkeit, ein 64-Teams KO-System spielen zu können, begeistert. Und auch wenn man mit der Zeit Tricks entdeckt hatte, um sicher Tore zu erzielen (den Torwart aus dem Tor locken und dann einmal im Kreis laufen wirkte Wunder) und bis auf Liga, Turnier und Freundschaftsspiele nicht viele Modi zur Auswahl hatte, hat mich Dino Dini’s immer wieder vor den Bildschirm gelockt. Mit dem heutigen Wissen, dass die Mega Drive Version besser sein soll, wird diese wohl auch bald den Weg in meine Konsole finden.

Über Pat 179 Artikel
Kommt aus Essen und zockt gerne mal, am liebsten Multiplayer- und Horrorgames.

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