Preview: The Division 2 – besser als der Vorgänger?

In wenigen Tagen erscheint The Division 2 für den PC, Xbox One und PS4. Grund genug einen kleinen Blick auf die Veränderungen im Gegensatz zum ersten Teil zu blicken. Besonders gestört haben sich die Spieler im ersten Teil am Late-Game. Die Anklagen gehen in Richtung Late-Game. Es wird von fehlender Innovation und geringer Langzeitmotivation gesprochen.

Genau hier sollen die Entwickler angesetzt und an einigen Stellschrauben gedreht haben. Der große Unterschied zum ersten Teil ist natürlich das Setting. Im neuen Washington D.C. soll eine viel belebtere Welt vorgestellt werden. Die von den Entwicklern veröffentlichen Trailer stimmen auf das große Chaos in D.C. ein und zeigen erste Kämpfe.

In The Division 1 hatte der Spieler bisher nur einen Lebensbalken, der bei Verlust der Lebenspunkte wieder mit Skills und dem Medikit aufgefüllt werden konnte. In The Division 2 gibt es hingegen noch eine Rüstungsanzeige, die zerstört und mit erst mit Teilen wiederhergestellt werden kann. Das wirkt sich natürlich auch auf das Gameplay aus. Statt blind auf den Gegner zuzurennen und bei Schaden schnell ein Medikit zu zücken, muss jetzt bei Beschuss Deckung gesucht werden.

Die Raids stellten im ersten Teil keine sehr große Rolle dar. Der Wunsch der Community nach richtigen Raids wurde von den Entwicklern erhört und geht in The Division 2 in Erfüllung. Der 8-Spieler-Raid „Operation: Dark Hours“ soll beim Washington Ronald Reagan International Airport stattfinden. Der Raid soll tatsächlich an klassische MMORPGs erinnern.

Eine grundlegende Änderung ist, dass es keine kostenpflichtige DLCs geben wird, die die Community teilen. Insgesamt mussten sich die DLCs der vernichtenden Kritik stellen und kamen überhaupt nicht gut bei den Spielern an. Mit dem Year-Passes soll es Zugänge zu verschiedenen Inhalten geben. Der Year 1 Pass enthält, wie beschrieben, den ersten Raid, eine Festung der Endgame-Fraktion der Black Tusk und drei DLC-Episoden.

Die beliebten Dark Zones werden im zweiten Teil deutlich erweitert und sollen 12 statt 24 Spielern beherbergen können. Statt einer großen zusammenhängenden Zone gibt es jetzt drei Zonen, die sich in der Größe und der Aufmachung unterscheiden.

Insgesamt könnte The Division 2 ein vielversprechendes Spiel werden. Die Kritiken der Beta fallen fast alle positiv aus und es könnte sein, dass The Division 2 zu den besten Spielen des Jahres werden könnte.