Switch

Preview: World’s End Club

Eine Visual Novel mit Rätseleinlagen und kleiinen Jump’n’Run Passagen: diesen Eindruck hinterlässt die Demo von World’s End Club auf der Switch. Bis auf Virtue’s Last Reward damals für die PS Vita bin ich diesem Genre fremd – kann die Demo mein Feuer für diese Art Spiele entfachen? Warte ich eventuell sogar bereits sehnsüchtig auf die Vollversion?

World’s End Club ist bereits auf Apple Arcade erschienen und daher kein wirklich neues Spiel. Da ich aber weder Apple Arcade besitze noch wie bereits erwähnt nicht wirklich in diesem Genre beheimatet bin ist Too Kyo Games Stück Software für mich komplettes Neuland. Die Story, die in der Demo angerissen wird, ist schnell erzählt, hat bei mir aber auch schon Fragen für den weiteren Spielverlauf aufgeworfen. Euer Protagonist Reycho wird mit einer Gruppe von anderen “Nerds”, die gleichzeitig alle miteinander befreundet sind, in einem verlassenen Unterwasserpark gefangen gehalten und kann nur entkommen, falls sie das sadistische Spiel einer mysteriösen Figur spielen. Jeder Gefangene trägt ein Armband mit sich, auf dem jeweils eine Aufgabe für einen anderen Mitspieler steht. Sobald einer der Entführten seine Aufgabe erfüllt gewinnt er/sie einen Masterkey, der jedes Schloss im Park öffnet – so auch die Tür zum Ausgang. Die Crux an der Sache: sobald es einen Gewinner gibt, wird der Rest der Gruppe getötet. So entsteht ein Survival-Game, bei dem man keinem Freund mehr vertrauen kann und jeder sich selbst der Nächste ist.

Die Story wird mit sehr vielen Textblöcken erzählt. Neben der deutschen schriftlichen Übersetzung gibt es eine englische Sprachausgabe.

So gibt es neben einigen Entscheidungen, die man treffen muss (“Zeige ich anderen Mitspielern mein Armband?”, “Lügt mich jemand mit einer Aufgabe an?”), auch Puzzles zu lösen und Geschicklichkeitspassagen zu überstehen. Während mir die ersten beiden Punkte Spaß gemacht haben, wirkten die Jump’n’Run Einlagen etwas erzwungen und nicht wirklich nötig – das liegt auch etwas an der schwammigen Steuerung bei diesen Elementen. Die wenigen Rätsel, die man in der Demo spielen konnte, waren hingegen ganz interessant und haben Potential für die Vollversion aufblitzen lassen.

Die Rätsel sind in der Demo nicht sonderlich schwer – lassen aber hoffen.

Der Grafikstil hat mir nicht wirklich zugesagt, gerade für so ein anscheinend ernstes Thema war mir das alles zu bunt und kindlich gehalten. Dafür konnte mich der Soundtrack überzeugen, der für die richtigen Situationen die richtige Stimmung erzeugt. Besonders die etwas düsteren Stücke haben mir da gut gefallen.

Ich möchte euch den Spaß und die Überraschung an der Demo nicht nehmen, daher möchte ich nicht explizit auf das Ende eingehen, aber ich frage mich, ob World’s End Club das Spielprinzip die komplette Spielzeit in der Vollversion beibehalten wird. Ich würde es mir wirklich wünschen, denn auch wenn ich ohne große Erwartungen an das Spiel herangegangen bin, heiß auf das komplette Spiel bin ich jetzt schon. Die Story scheint einiges zu können und gegen kopfzerbrechende Rätsel hätte ich auch nichts einzuwenden.

World’s End Club erscheint am 28.05.2021 für die Nintendo Switch.

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